Insgesamt haben wir 3 Tage während unseres Italientrips am Gardasee verbracht. 2,5 Tage zu Beginn unserer Reise und noch mal einen halben Tag auf der Rückfahrt nach Deutschland. Auch wenn dies echt wenig Zeit ist, so haben wir doch recht viel gesehen und erlebt.

1. Den Blick auf den See oberhalb Torboles genießen

Von Norden aus an den Gardasee kommend, führt die Straße unweigerlich an einem kleinen Aussichtspunkt mit Parkplatz vorbei. Hier kann man den ersten Eindruck des Sees in Ruhe auf sich wirken lassen. Alleine das Funkeln des Wassers in der Sonne ist einfach unglaublich schön. Am Horizont bricht der Gardasee einfach ab – so wirkt es zumindest. Wir haben hier im Abendlicht einen Stopp eingelegt und das goldfarbene Licht genossen. Unbedingt empfehlenswert!

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2. Einen Ausflug auf den Monte Baldo machen

Bekanntlich lieben wir ja das Wandern. Daher war für uns ein Ausflug auf den Monte Baldo, den höchsten Berg rund um den Gardasee, natürlich obligatorisch. Von unserem Standort Malcesine fährt eine Gondel ganz bequem hinauf. Um genug Zeit für die Aussicht hinunter auf den See zu haben, haben wir davon abgesehen, den Berg zu Fuß zu erklimmen. Dies ist aber natürlich auch möglich.

Das Wandern fiel dann leider flach, da noch jede Menge Schnee oben lag und die Wanderwege nicht sichtbar waren. Aber das war halb so schlimm, denn der Blick hinunter auf den Gardasee ist einfach unbeschreiblich! Ein absolutes Must-do während deines Aufenthalts am Gardasee!

Auf dem Rückweg haben wir dann doch noch eine kleine Wanderung eingelegt, und zwar von der Zwischenstation hinunter bis Malcesine. Auch dies können wir dir absolut empfehlen. Der Weg führt zwar teilweise recht steil hinab, aber die Landschaft ist einfach herrlich mediterran. Hier solltest du ca. eine Stunde Gehzeit einplanen.

Die Tickets auf den Monte Baldo und wieder hinunter kosten 20 € pro Person.

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3. Mit dem Auto einmal um den See fahren

Die Uferstraße Gardesana führt einmal um den Gardasee herum. Eine Fahrt auf ihr bietet jede Menge tolle Blicke auf den See und die Möglichkeit, einige der schönen Orte zu erkunden. Während der Hauptsaison ist die Straße mit Sicherheit ziemlich überfüllt, aber wer wie wir zu Saisonbeginn dort ist, teilt sich die Straße mit eher wenigen Autos, aber jeder Menge Radfahrer. Für uns war es ideal.

Gestoppt haben wir unterwegs in Torri del Benaco, Peschiera und Sirmione. Natürlich kann man auf der Tour nicht in jedem Ort stoppen und muss eine Auswahl treffen. Torri und Sirmione können wir dir uneingeschränkt als Stopp empfehlen. Ebenso solltest du in Limone (hier haben wir auf der Rückfahrt übernachtet und den Charme des Ortes kennengelernt) und in Malcesine anhalten. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, denn die Fahrt auf der Gardesana benötigt alleine bereits einige Stunden Zeit.

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4. In Sirmione den Blick über die Halbinsel schweifen lassen

In Sirmione, ganz im Süden des Gardasees gelegen, solltest du auf jeden Fall dem Castello einen Besuch abstatten. Von hier aus kann man einen super schönen Blick auf die Halbinsel, auf der sich der Ort befindet, genießen. Es ist wirklich einfach herrlich. Jedoch ist Sirmione auch sehr touristisch, so dass bereits zu Saisonbeginn mehrere Reisebusse vor Ort waren. Dennoch solltest du hier einen Stopp einplanen und leckeres Eis von einer der vielen Eisdielen genießen. Auch den Monte Baldo kann man von hier aus gut sehen. Mich hat er ein bisschen an den Fuji in Japan erinnert.

So schön Sirmione für einen Besuch auch ist, empfehlen wir euch für die Wahl eurer Unterkunft einen Ort im Norden des Sees. Im Süden ist die Landschaft sehr flach, was uns persönlich nicht so angesprochen hat. Im Norden hingegen umranden die Berge den See und sorgen so für eine tolle Atmosphäre.

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5. Den Sonnenuntergang genießen

Ein See ist ja wirklich immer ein toller Ort, um einen Sonnenuntergang zu erleben. Hierfür empfehlen wir dir die Ostseite des Gardasees zu wählen, denn die Sonne geht hinter den Bergen auf der Westseite unter. Generell hast du auf der Ostseite abends länger Sonne.

Einen wirklich tollen Sonnenuntergang haben wir in Malcesine erlebt, direkt zu Füßen des Castellos. Ich denke, die Bilder zeigen, warum wir dir diesen Standort auch bedingungslos für den Sonnenuntergang empfehlen können.

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Laura Behne

Nach ihrem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Tourismus- und Eventmanagement in Düsseldorf, hat sie dem Tourismus beruflich den Rücken gekehrt. Privat liebt sie es dennoch über alles, auf Reisen zu sein und dabei immer ein gutes Buch in der Tasche zu haben.