Karibikfeeling auf Mallorca – unsere Strand-Highlights

„Wooooow“…. Der Blick hinunter auf die Caló des Moro ist unglaublich beeindruckend. Wo sind wir noch mal gleich? In der Karibik? Auch wenn es uns so vorkommt – wir sind auf Mallorca.

Mallorca hat so viel mehr zu bieten, als mancher vielleicht glaubt. Atemberaubende Berglandschaften, tolle Natur, kulturelle Schönheiten und natürlich die Calas. Besonders im Osten der Insel locken wunderschöne Strände und kristallklares Wasser. Um allen einen Besuch abstatten zu können, reichen 9 Tage leider nicht annähernd, aber wir möchten dir heute eine kleine Auswahl von ihnen vorstellen.

Cala Antena

Die kleine Bucht Cala Antena befindet sich in Cales de Mallorca im Osten der Insel. Wir erreichen ihn in wenigen Gehminuten vom Hotel Euro Cala aus, in dem wir eine Nacht untergebracht waren. Der erste Blick von den Stufen hinunter begeistert uns. Unter uns liegt ein langgezogener schmaler Strand und eine kleine Bucht, in der das Wasser grün-türkis schimmert.

Am Strand stehen Liegen und Sonnenschirme, die man mieten kann. Außerdem gibt es eine kleine Strandbar und Duschen. Das Wasser selbst hat uns jetzt nicht so umgehauen, da an diesem Tag recht viele Algen umher schwammen und das Meer einen aufgewühlten Eindruck gemacht hat. Es war leider nicht so kristallklar, wie wir uns das vorgestellt hatten.

Cala Domingos

Die Cala Domingos war quasi unsere Hotelbucht. Von unserem Hotel aus brauchten wir nur ein paar Stufen hinab zu gehen und waren direkt am Strand. Die Cala Domingos ist recht groß und breit und bietet vielen Menschen Platz. Optisch weicht sie ein bisschen von den typischen kleinen Calas ab, bei denen man sich wie in der Karibik fühlt. Dafür überzeugt die Cala Domingos mit glasklarem Wasser und Wellengang. Für uns war sie eindeutig die Bucht, in der das Baden am meisten Spaß gemacht hat.

Cala Pi

Die Cala Pi befindet sich im Süden Mallorcas und zählt zu den schönsten Buchten der Insel. Sie liegt direkt beim gleichnamigen Ort und zieht sich weit ins Land hinein. Auch wenn sie wirklich schön ist, das Wasser in allen Blautönen glitzert und weiße Segelboote einen tollen Kontrast bilden, hat sie uns zum Baden nicht eingeladen. Das Wasser war vorne am Strand ziemlich bewegungslos und flach. Natürlich wird es weiter hinten tiefer und auch weniger Algen sind dort zu sehen, aber es ist nicht mein Fall, „so weit raus“ zu schwimmen. So spazieren wir einfach an den kleinen Fischerhütten vorbei und genießen den Blick ins Blaue.

Cala Santanyi

Die Cala Santanyi ist eine wirklich schöne Bucht im gleichnamigen Ort. Was uns besonders gut gefallen hat: Es gibt einige Restaurants ringsum, bei denen man gemütlich sitzen und lecker essen kann. Aber auch der Strand an sich und das Wasser haben uns überzeugt. Generell lässt es sich hier gut aushalten und einen tollen Tag verbringen.

Cala S’Amarador

Die Cala S’Amarador befindet sich im Naturpark Mondragó in der Gemeinde Santanyi. Es gibt einen großen, aber gebührenpflichtigen Parkplatz in der Nähe, von dem man in 10 Minuten Fußweg den naturbelassenen Strand erreicht. Die Bucht ist relativ groß und weitläufig, aber auch gut besucht. Trotzdem finden wir noch einen Platz für unsere Handtücher. Das Wasser ist so klar, wie überall auf der Insel. Trotzdem kann die Cala S’Amarador uns nicht restlos begeistern, da wir Duschen zum Beispiel vergeblich gesucht haben.

Cala Agulla

Ja, die Cala Agulla bei Cala Ratjada… Vor vielen Jahren war ich mit meinen Eltern hier und schwer begeistert. Also mussten wir während unseres Urlaubes auf jeden Fall auch einen Abstecher hier hin machen.

Für Gäste außerhalb des Ortes gibt es einen großen Parkplatz, der allerdings kostenpflichtig ist. Durch einen lichten Kiefernwald erreicht man dann den Strand, der sich über eine Länge von mehr als 500 m erstreckt. Wir haben uns einen Platz am nördlichen Ende der Bucht gesucht, dort ist es schön ruhig und es gibt Schattenplätze unter den Kiefern. Das Wasser ist noch genauso glasklar wie vor vielen Jahren, allerdings gab es leider keine Wellen. Obstverkäufer bieten leckere Snacks an und es gibt ein großes Wassersportangebot hier. Auch ein Beachvolleyballfeld ist vorhanden.

In der Mitte und am südlichen Ende des Strandes gibt es Buden und Restaurants, jedoch ist es sehr schwer, bis dorthin vorzudringen. Die Handtücher liegen hier dicht an dicht, es ist wirklich überfüllt und die Gäste sind eindeutig zum Feiern hier und haben keine Augen für die schöne Natur. Laute Musik tönt aus Lautsprechern, Bierflaschen und Becher liegen überall herum. Ich finde es einfach nur furchtbar und finde den Strand doch nicht mehr ganz so toll, wie noch vor ein paar Jahren. Damals gab es diese krasse Feierkultur hier am Strand jedoch auch noch nicht. Ich finde es wirklich schade, dass dieser wirklich wunderschöne Strand so missbraucht wird. Das muss ich einfach so sagen. Denn alleine von der Natur her ist die Cala Agulla ein Traum.

Caló des Moro

Zum ersten Mal auf die Caló des Moro aufmerksam wurde ich über Instagram. Schon dort begeisterten mich die Bilder so sehr, dass ich die Bucht unbedingt auf unsere Urlaubs-to-do Liste setzen musste. Dorthin zu finden war dann jedoch nicht so einfach. Die Caló des Moro gehört zur Gemeinde Santanyi und liegt im Südosten Mallorcas. Mit dem Auto folgen wir Schildern zum Strand und parken schließlich in einem Wohngebiet.

Eine wirklich steile Treppe führt hinunter zum Wasser. Doch dann die Ernüchterung: das ist nicht die Caló des Moro. Stattdessen sind wir bei der Cala S’Almunia gelandet. Nach der ersten kurzen Frustration finden wir aber einen kleinen Weg, der uns schließlich doch nur zur Caló des Moro führt. Und es ist wirklich wie im Paradies. Eine kleine Bucht mit kristallklarem türkisfarbenem Wasser. Um hinunter zu kommen muss man jedoch ein bisschen kraxeln, was in Flipflops nicht so einfach ist. Aber hier ist es einfach wie in der Karibik.

Zu empfehlen ist hier ganz eindeutig, möglichst früh am Morgen zu kommen. Es gibt kaum Liegeflächen, da der Strand sehr schmal und schnell überfüllt ist.

Cala Sa Nau

Die Cala Sa Nau liegt etwas abgeschieden von Hotels und anderen Häusern mitten in der Natur. Mit dem Auto ist sie aber gut zu finden, auch Parkmöglichkeiten gibt es ausreichend. Der Strand selbst ist relativ klein, aber sehr schön. Das Besondere an dieser Bucht: von hier aus sieht man nicht aufs offene Meer, da die Bucht S-förmig verläuft. Außerdem gibt es eine kleine Bar am Strand. Dort zu essen ist jedoch nicht so einfach: die Tische waren bei unserem Besuch dort komplett reserviert, so dass wir relativ schnell und hungrig wieder gefahren sind.

Fazit:

Es ist schwierig, einen ultimativen Favoriten festzulegen, aber optisch siegt auf jeden Fall die Caló des Moro bei uns. Vom Badespaß her ist jedoch die Cala Domingos ungeschlagen.

Generell sind alle Strände von einem Rettungsschwimmer überwacht, was uns positiv überrascht hat.

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